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	<title>Stephan Hilsberg</title>
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	<description>Mitglied des Deutschen Bundestages</description>
	<pubDate>Thu, 28 May 2009 16:47:21 +0000</pubDate>
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		<title>Gegen Kinderpornographie!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 16:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein abscheuliches Vergehen. Mich bewegt die Frage wie wir unsere Kinder schützen können? Welche Möglichkeit haben wir Politiker und was können wir im Parlament auf den Weg bringen? Ich fühle mich als Familienvater von vier Kindern als Abgeordneter und als Teil unserer Gesellschaft in einem fast sprachlosen Spannungsfeld von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein abscheuliches Vergehen. Mich bewegt die Frage wie wir unsere Kinder schützen können? Welche Möglichkeit haben wir Politiker und was können wir im Parlament auf den Weg bringen? Ich fühle mich als Familienvater von vier Kindern als Abgeordneter und als Teil unserer Gesellschaft in einem fast sprachlosen Spannungsfeld von Entrüstung und Tabuisierung, wenn es um die Thematisierung dieser Verbrechen geht.<br />
Mit hohem Interesse erwarte ich morgen die Ergebnisse der Öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses zu dem geplanten Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie. Auch hier habe ich gemischte Gefühle. Zum einen sehe ich die dringende Notwendigkeit wirksam gegen die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet vorzugehen. Zum anderen stellt das Gesetz, so wie es im Augenblick vorliegt, einen massiven Eingriff in die Freiheitsrechte eines jeden Bürgers in unserem Land dar. Wie soll hier angemessenen abgewogen werden? Ich finde, dass der Kampf gegen Kinderpornographie im Internet und die Rechte der Internet-Nutzer sich letztlich auch nicht ausschließen müssen.<br />
Willkür von Seiten des BKA bei der Sperrung von Internetseiten wird am Ende des Gesetzgebungsverfahrens nicht als Ergebnis feststehen. Soviel ist im Augenblick schon klar. Worauf es nun ankommt, ist die wirksamere Ausgestaltung des Gesetzentwurfs. Vor allem hinsichtlich der Fragen des Datenschutz- und Verfahrensrechts liegt noch ein beträchtlicher Weg Arbeit vor uns.</span></p>
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		<title>Warum die Ablehnung des Begriffes Unrechtsstaat in die Irre führt</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 18:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schreibe diesen Blog-Eintrag in Erwiderung auf Gesine Schwans heutige Vorstellung in unserer Fraktion, in der sie kompromisslos die Ablehnung dieses Begriffes &#8220;Unrechtsstaat DDR&#8221; verteidigt hat. 
Es gibt viele Menschen aus der ehemaligen DDR, die bekanntermassen die DDR nicht als Unrechtsstaat gelten lassen wollen. Das ist ein messbares, kein neues und erklärbares Faktum. 
Wer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Ich schreibe diesen Blog-Eintrag in Erwiderung auf Gesine Schwans heutige Vorstellung in unserer Fraktion, in der sie kompromisslos die Ablehnung dieses Begriffes &#8220;Unrechtsstaat DDR&#8221; verteidigt hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Es gibt viele Menschen aus der ehemaligen DDR, die bekanntermassen die DDR nicht als Unrechtsstaat gelten lassen wollen. Das ist ein messbares, kein neues und erklärbares Faktum. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Wer in der DDR das Unrecht dieses Staates nicht gespürt hat, der ist an seine Grenzen nicht gegangen, oder aber er war am Unrecht beteiligt, und leugnet das heute. Aber um letzteres geht es hier nicht. Es gab in der DDR viele Menschen, die nicht an die Grenzen des Systems gingen. Sie wollten das Unrecht der SED nicht provozieren, und man kann auch verstehen, warum. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Und dann gibt es jene Menschen, denen das DDR-Unrecht vernachlässigbar vorkommt, angesichts der erlebten Ungerechtigkeiten, der Härten der Umbruchzeit, des Verlustes des Arbeitsplatzes, des Verlustes der sozialen Stellung, oder des Unverständnisses, das ihnen vom anderen Teil Deutschlands in Bezug auf ihr Leben in der DDR bzw. Ostdeutschland entgegengebracht wird. Beides hat wahrscheinlich auch miteinander zu tun. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Wer diesen Stimmungen gegenüber auf den Begriff des Unrechtsstaates verzichtet, weil er selber anerkannt werden möchte, der schlägt zuerst all jene vielen Menschen vor den Kopf, für die die DDR ein glasklarer Unrechtsstaat gewesen ist. Er stellt sich nicht dem Wegducken vor dem Unrecht der DDR und er stellt sich damit auch nicht den Erfahrungen vieler Ostdeutscher, nach der Wende Unrecht erlitten zu haben. Genau diese Diskussion bräuchten wir aber. Sie wäre geeignet, die Erfahrungen der Ostdeutschen in einem demokratischen Diskurs aufzunehmen. Denn es gilt beides: die DDR war ein Unrechtsstaat und viele Menschen haben nach der Deutschen Einheit Ungerechtigkeiten erlebt. Wahrscheinlich waren sie nicht vermeidbar, aber es waren Ungerechtigkeiten und Kränkungen und die müssen thematisiert werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Und auf alle Fälle wäre ein solcher Diskurs besser, als schlicht wie Gesine Schwan es tut, einfach nur auf der Ablehnung des Unrechtsbegriffes zu beharren, ohne verstehen zu wollen, worum es den Gegners dieser Haltung hier geht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Der Streit um den Begriff markiert eine Momentaufnahme der bundesdeutschen Öffentlichkeit. Noch immer reden wir aneinander vorbei. Noch immer hat ein grosser Teil der Ostdeutschen das Gefühl nicht wahrgenommen zu werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Deshalb wäre es besser, die Unterschiede zwischen Ost- und West, die heute noch immer und wohl auch noch einige Zeit bestehen, wie die Arbeitslosigkeit, die Einkommen, die Tarife, die Renten, das Vermögen, zu thematisieren. Und man müsste auch sagen, was diese Unterschiede überwindet, nämlich Solidarität, Mitmenschlichkeit, Tatkraft und Kreativität; alles gut demokratische Werte. Werte, die der einzelne in unserer Demokratie erwarten darf, die aber von ihm auch zu erbringen sind. Nur so lässt sich das Gefühl erlebter Ungerechtigkeit überwinden, nicht aber die Verabschiedung von einem dringend notwendigen Begriff für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, die ein Unrechtsstaat war. </span></p>
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		<title>Bedenken zurückgestellt, werde Gesine Schwan wählen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 08:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe meine Bedenken gegenüber der Wahl von Gesine Schwan zur Bundespräsidentin zurückgestellt, weil die Argumente die für ihre Wahl sprechen, überwiegen. 
Aussschlaggebend dafür ist mein Eindruck, dass innerhalb meiner Partei, der SPD genügend und wichtige Leute die DDR als Unrechtsstaat sehen und bezeichnen, so wie ich es auch tue. Ich glaube zum gegenwärtigen Zeitpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Ich habe meine Bedenken gegenüber der Wahl von Gesine Schwan zur Bundespräsidentin zurückgestellt, weil die Argumente die für ihre Wahl sprechen, überwiegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Aussschlaggebend dafür ist mein Eindruck, dass innerhalb meiner Partei, der SPD genügend und wichtige Leute die DDR als Unrechtsstaat sehen und bezeichnen, so wie ich es auch tue. Ich glaube zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht, dass die SPD diese Position verlassen wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Hinzu kommt, dass man Gesine Schwan nicht den Vorwurf machen kann, das Unrecht in der DDR nicht sehen oder ignorieren zu wollen. Warum sie dann allerdings konsequenter Weise dem Kind nicht auch den ensprechenden Namen gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist gerade in der Politik wichtig, die Dinge auf den Punkt, auf „den Begriff“ zu bringen, wie Hegel sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Die Beurteilung der Frage, wie hoch die Chancen für eine Wahl von Gesine Schwan zur Bundespräsidentin am kommenden Sonnabend tatsächlich sind, war für meine Entscheidung unerheblich. Ich würde mich sehr freuen, wenn es uns gelingt, am Samstag unsere sozialdemokratische Kandidatin durchzusetzen und das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine Frau zur Bundespräsidentin zu küren. Diese Chance wiegt schwerer als die mangelhafte Bezeichnung der DDR. </span></p>
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		<title>Nicht einfach nur kein Rechtsstaat</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 17:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Die DDR war ein Unrechtsstaat, was sich mit unzähligen Beispielen belegen lässt: der Mauer, den Mauertoten, der Zwangskollektivierung, der Bildungsdiskriminierung, dem politischen Strafrecht, den Zwangsausgesiedelten, den Enteignungen, etc. 
Die DDR war ein Unrechtsstaat, weil der SED in ihrem grenzenlosen Machtwillen nichts heilig war. Dann setzte sie sich rücksichtslos über Menschen und Grundrechte hinweg. Dann erließ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Die DDR war ein Unrechtsstaat, was sich mit unzähligen Beispielen belegen lässt: der Mauer, den Mauertoten, der Zwangskollektivierung, der Bildungsdiskriminierung, dem politischen Strafrecht, den Zwangsausgesiedelten, den Enteignungen, etc. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Die DDR war ein Unrechtsstaat, weil der SED in ihrem grenzenlosen Machtwillen nichts heilig war. Dann setzte sie sich rücksichtslos über Menschen und Grundrechte hinweg. Dann erließ sie schlicht menschenrechtswidrige Gesetze, wie das politische Strafrecht. Oder sie wies die Richter, die Staatsanwälte, und ihre staatlichen Verwaltungen an, wie sie zu entscheiden haben, ohne Rücksicht auf ihre eigene Verfassung oder ihre Gesetze. So war das Familienrecht ein auch in der DDR akzeptiertes Rechtsgut. Aber wenn es drauf ankam, setzte die SED Zwangsadoptionen durch, die durch kein Gesetz gedeckt waren. Oder sie setzte bei Autounfällen mit tödlichem Ausgang die Strafverfolgung aus, wenn sie aus politischen Gründen den Täter schützen wollte. Sie ordnete Urteilssprüche einfach an, so wie einstmals Erich Honecker eine Hinrichtung. Sie praktizierte ihr Unrecht im Gewande des Rechts. Und genau das macht den Charakter des Unrechtsstaates aus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Nein, die DDR war <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> einfach nur kein Rechtsstaat. Das wäre schon schlimm genug gewesen. Der Nicht-Rechtsstaat hat einen Namen: Unrechtsstaat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Ich musste mich heute an einer unangenehmen Debatte beteiligen, weil die Kandidatin meiner Partei für das höchste Amt im Staate, die DDR nicht mehr als Unrechtsstaat bezeichnet sehen will. Als ich mir vorstellte, dass sie das vielleicht als Bundespräsidentin wiederholt, begann ich zu überlege, wie ich am Samstag abstimmen werde. Es liegt viel in der Waagschale. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Es ist keine akademische, sondern eine zutiefst politische Debatte, ob und wie das Unrecht der SED-Diktatur in Zukunft bezeichnet wird. Wenn Unrecht nicht mehr Unrecht heißt, dann wird die Sensibilität für praktiziertes und künftiges Unrecht abnehmen. Und deshalb gilt: Wer Diktaturen verharmlost, der bereitet den nächsten den Boden. </span></p>
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		<title>Paintball-Verbot unsinnig und schädlich</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 09:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Versuch das Computerspiel Paintball zu verbieten ist ein Ausfluss von Angst und Unverständnis. Natürlich gehören heute die neuen Medien zum Alltag der Jugendlichen. Und sie beinhalten natürlich auch die berühmt-berüchtigten Computerspiele, Kampfspiele und militärische Spiele, ob auf dem Computer im Internet oder auf Playstation. Manche dieser Spiele erregen in mir Abscheu. Doch sie sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Der Versuch das Computerspiel Paintball zu verbieten ist ein Ausfluss von Angst und Unverständnis. Natürlich gehören heute die neuen Medien zum Alltag der Jugendlichen. Und sie beinhalten natürlich auch die berühmt-berüchtigten Computerspiele, Kampfspiele und militärische Spiele, ob auf dem Computer im Internet oder auf Playstation. Manche dieser Spiele erregen in mir Abscheu. Doch sie sind Bestandteil einer neuen Medienkultur, und auch einer neuen Jugendkultur, vor der Angst nicht angebracht ist. Sie alleine sind nicht der Grund für zunehmende Gewaltbereitschaft oder gar Amokläufe, wie in Winnenden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft gibt es Antworten: bessere pädagogische Konzepte in den Schulen, Konfliktraining und Methoden zum Erwerb sozialer Kompetenz. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Doch wer an bessere Schulen nicht glaubt, ihnen die Mittel dazu verweigert, wer die neue Jugendkultur und die neuen Medien nicht versteht, und statt dessen Angst davor hat, der sucht sein Heil in Verboten. Das bringt nichts und ist schädlich. Denn falsches Handeln im guten Glauben schwächt das Problembewusstsein und verzögert die richtigen Antworten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 12pt; line-height: 150%;">Und das gilt auch für die Verschärfung des Waffenrechts. </span></p>
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		<title>Abwahl - nach 18 Jahren erfolgreicher Mandatsausübung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 12:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wille war erkennbar, doch die Argumente nicht tragfähig. Wie die Delegierten meine Abwahl begründet haben, war nicht nachvollziehbar. Alter ? Fehlanzeige, Regionale Verankerung ? Kann man mir nicht vorwerfen. Krankheit ? Das war einmal. Wenn man ein Machtkartell der lokalen Funktionsträger gegen sich hat, ist es schwierig auf einer Delegiertenversammlung die Basis zu mobilisieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Der Wille war erkennbar, doch die Argumente nicht tragfähig. Wie die Delegierten meine Abwahl begründet haben, war nicht nachvollziehbar. Alter ? Fehlanzeige, Regionale Verankerung ? Kann man mir nicht vorwerfen. Krankheit ? Das war einmal. Wenn man ein Machtkartell der lokalen Funktionsträger gegen sich hat, ist es schwierig auf einer Delegiertenversammlung die Basis zu mobilisieren. Die Entscheidung gestern Abend geht in Ordnung, was das demokratische Verfahren anbelangt. Vernünftig erscheint sie mir nicht. Es bleibt das schale Gefühl, dass in dem erkennbaren Wunsch der Leute, nach jemanden „aus der Region“, „von hier“ sich nicht die regionale Verankerung niedergeschlagen hat, sondern die Weigerung über das Zeitalter von Braunkohle und ostdeutscher regionaler Gefühligkeit hinauszuschauen. Sie sind die Vertreter einer modernen europäischen Region, aber mental sind sie noch in der alten Industriegesellschaft, die unseren Wohlstand nicht sichern kann und im Saldo Arbeitsplätze verliert.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Ich habe das gespürt. Dennoch ging es mir darum, ihnen offen gegenüberzutreten, mich selbst mit meinen Zukunftsvorstellungen zu erkennen zu geben, und ihnen Mut zu machen, über die Leistungen von gestern hinaus, neuen Chancen für die Lausitz gemeinsam mit mir anzupacken und zu nutzen. Ich hadere mit Niemandem, der gegen mich gestimmt hat. Ich hatte mich für sie entschieden. Doch ich habe ihnen auch zugetraut, eine von ihnen verantwortbare Entscheidung zu treffen. Es sind mündige Menschen, die für sich selbst handeln können.</p>
<p class="MsoNormal">Ich wünsche meinem Nachfolger, Thomas Zenker Glück und Erfolg auf den Weg. Doch wenn er tatsächlich vor hat, personelle Kapazität von Berlin in seine Wahlkreisbüros zu verlagern, so wäre das sein erster Fehler. Man kann der Region nicht dienen, indem man in Berlin nicht präsent ist. Nur der Abgeordnete, der sich national einen Namen macht, kann effektiv die Interessen seiner Region in der Hauptstadt vertreten. Aber das lernt er ja vielleicht noch.</p>
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		<title>103 Cent sind nicht der Weisheit letzter Schluss!</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 18:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Mobilität ist heute wirklich das A und O, gerade wenn ich an den ländlichen Raum in meinem Wahlkreis denke. So billig wie seit 6 Jahren nicht mehr war das Benzin heute. Dass das so ist, bedeutet kein &#8220;weiter so&#8221;! Ist eigentlich jedem bewusst, welchen Energieverbrauch unsere Mobilität, unsere Produktvielfalt und unser ganzer hoher Lebensstandard mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Mobilität ist heute wirklich das A und O, gerade wenn ich an den ländlichen Raum in meinem Wahlkreis denke. So billig wie seit 6 Jahren nicht mehr war das Benzin heute. Dass das so ist, bedeutet kein &#8220;weiter so&#8221;! Ist eigentlich jedem bewusst, welchen Energieverbrauch unsere Mobilität, unsere Produktvielfalt und unser ganzer hoher Lebensstandard mit sich bringen? Die ökologischen Standards raten hier immer mehr ins Blickfeld. Wir müssen uns wirklich mal bewusst werden, worum es geht. Das Ende des billigen Öls ist definitiv in sicht, eine globale Energiekrise halte ich nicht für ausgeschlossen. Die brandenburgische Lausitz ist nun eine Energieregion. Es ist der große Standortfaktor mit seinem enormen Entwicklungspotenzial für das Land, hier kommt es aber auch darauf an jeden Tag dazuzulernen, wir müssen auch sagen, was uns als Energieregion besonders und einmalig macht, die Vorteile und Chancen aufzeigen.</p>
<p class="MsoNormal">Ullrich Kasparick, mein Freund und Parlamentarischer Staatssekretär hat mich gestern in meinem Wahlkreis besucht. Wir haben uns die Standortfaktoren für die ländliche Entwicklung bei mir in der brandenburgischen Lausitz angeschaut. Vorwärts geht es mit der Revitalisierung unserer Schwarzen Elster, davon haben wir uns in Borken bei Herzberg überzeugt. In Bad Liebenwerda haben wir uns dann am Nachmittag zu einer öffentlichen Veranstaltung zusammengefunden. Ulrich kam mit einer Menge Ideen und Ansätze aus dem Ministerium. Auch hier stand die zukünftige Energieversorgung an erster Stelle. Dreh- und Angelpunkt bleibt dabei das ständige Lernen und das Anreichern von Wissen, dass erst zu Innovationen und neuen Produkten führt. Die Chancen des Internets sind hierbei enorm, vor allem für die Entwicklung neuer Pläne und entsprechender Software. Zum Schluss kamen wir dann doch wieder auf des Deutschen liebstes Kind – und wann gibt es nun den ersten Volks-Elektrowagen? <span> </span><span> </span><span> </span></p>
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		<title>Einführung</title>
		<link>http://stephan-hilsberg.de/blog/?p=3</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 15:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Hilsberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze gerade in meinem Ausschuss, während ein Regierungsvertreter über den deutschen Rückzug vom Illisu-Staudamm berichtet. Im typischen Verwaltungsdeutsch berichtet er über den salamiartigen Rückzug der Bundesregierung von Finanzgarantien für dieses unsägliche Projekt in der Türkei.
Deutschland hätte sich besser niemals darauf eingelassen. Heute hoffe ich, dass das Projekt insgesamt abgebrochen werden kann, zum Schutz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze gerade in meinem Ausschuss, während ein Regierungsvertreter über den deutschen Rückzug vom Illisu-Staudamm berichtet. Im typischen Verwaltungsdeutsch berichtet er über den salamiartigen Rückzug der Bundesregierung von Finanzgarantien für dieses unsägliche Projekt in der Türkei.</p>
<p>Deutschland hätte sich besser niemals darauf eingelassen. Heute hoffe ich, dass das Projekt insgesamt abgebrochen werden kann, zum Schutz der Umwelt, der Kultur und der jahrtausende alten Zeugnisse unserer aller Geschichte. </p>
<p>Dennoch, heute ist ein Tag der Freude für mich. Meine neue Homepage geht online. Sie wird nicht nur endlich aktuell sein und mit meinem Staatssekretär – outfit brechen. Sie nutzt vor allem die unendlichen Möglichkeiten des Internets zur politischen Kommunikation. Es ist eine Plattform entstanden, auf der meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter sichtbar wird – und zwar als eine Gesamtdarstellung. </p>
<p>Als Einführung für Neugierige, und als Fundus für Experten. Sie richtet sich an alle, die mal wissen wollen, was man als Bundestagsabgeordneter so macht, aber auch an jene, die wissen wollen, wie weit denn meine Projekte im Wahlkreis, und auf meinem Spezialgebiet, der wirtschaftlichen Zusammenarbeit so gediehen sind. Diese Gesamtdarstellung meiner Arbeit ist mit den herkömmlichen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit gar nicht möglich gewesen. Das macht kein Journalist, das leistet keine Sprechstunde, dazu reichen die ganzen Veranstaltungen nicht aus. Aber das Internet, das macht diese Gesamtschau möglich. Toll. </p>
<p>Die Homepage folgt dem Prinzip, sich präsentieren durch das was ist. Sie soll meine Arbeit nicht beschönigen, sondern darstellen. Machen sie sich ein Bild davon, ob das gelungen ist. Schauen sie in die vier Rubriken Regierungskontrolle, Gesetzgebung, Wahlkreis/Bürgerservice oder in meine Projekte und Visionen. Kommentieren Sie sie, machen Sie Vorschläge. Ich habe Einfluss und Grenzen, ich habe meine Positionen, bin aber ich auch offen für Neues. Ich bin ein Dienstleister unserer demokratischen Gesellschaft, aber ich folge keinen Befehlen. Kommunizieren Sie mit mir. Ich bin ein ganz normaler Bundestagsabgeordneter wie es Hunderte gibt.</p>
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